WIE LEUCHTEN LEUCHTKÄFER?

Wenn man im Juni in feuchte Wälder geht, dann kann man Leuchtkäfer (oder Glühwürmchen, Familie Lampyridae - Leuchtkäfer) zuweilen sogar massenhaft beobachten. Zuerst sieht man den grünlich gelben Leuchtpunkt, der durch die Luft schwebt oder am Boden im Kraut sitzt. Und unwillkürlich fragt man sich, wie diese kleinen Tierchen das schaffen. Kinder fangen die Leuchtkäfer gerne und so mancher hat dabei schon etwas zu feste zugedrückt, so dass der Käfer verletzt wurde. Und plötzlich leuchten auch die eigenen Finger. In diesem Moment erahnt man, dass da irgendwelche Chemikalien miteinander reagieren müssen. Und tatsächlich ist das auch so. Die Käfer führen im Bereich einer dünnen durchsichtigen Membran d-Luciferin, das Enzym Luciferase, ATP (Adenosintriphosphat) und Sauerstoff (eigentlich einfach Luft, in der ja auch Sauerstoff enthalten ist) zusammen, und dieser Chemikaliencocktail reagiert miteinander und erzeugt das kalte gelblich grüne Licht. Leider weiß man bis heute nicht, wie die Käfer es schaffen, ihr Licht ganz plötzlich auszuschalten.

(c) Klaas Reissmann

entnommen bei: http://nafoku.de/index.htm