|
Am 12. September besichtigten wir den ehemaligen Rangierbahnhof Wustermark.
Auf der Hinfahrt über Finkenkrug gab es eine Rast am Lindenweiher.

Nachdem wir uns mit den per Auto angereisten Teilnehmern getroffen hatten,
führte uns Herr Stein vom Verein "Historia Elstal" e.V.
durch das historische Gelände. Wir erfuhren, daß hier früher
1400 Menschen gearbeitet haben.
Am Ablaufberg erläuterte man uns die Technik des Zerlegens der Züge
und der Gleisbremsen.
Auf dem Stellwerk RsIV - dem höchsten Stellwerk des Bahnhofes - erfuhren
wir, wie der Dienst eines Stellwerkswärters aussah. Außerdem
hatten wir von hier eine gute Aussicht über das gesamte Gelände.
Es ist traurig anzusehen, wie die Bahn das Gelände aufgibt und die
Natur sich das vor 95 Jahren bebaute Areal langsam zurück erobert.
Überall wachsen Bäume und die Gleise sind zugewachsen.
Der Ringlokschuppen mit 20 Lokständen und der Drehscheibe wurde von
uns besonders untersucht.
Aber mit dem Drehen der Scheibe per Hand hatten wir so unsere Schwierigkeiten.
Vielleicht auch gut so, denn dann hätten wir einen Baum abgebrochen,
der inzwischen durch die Drehscheibe gewachsen ist.
Zum Schluß wurde uns das Gebäude gezeigt, in dem das älteste
und größte noch erhaltene Dieselkraftwerk Deutschlands steht.
Schade, daß wir die Halle nicht betreten konnten.
Im nächsten Jahr ist hier am 14. Mai ein Eisenbahnerfest und vielleicht
sind wir wieder mit dabei.
Mittag essen waren wir im neuen Restaurant "Kastanienhof" in
Elstal. Anschließend fuhren wir mit den Rädern noch ein kleines
Stück auf dem Wanderweg durch die Döberitzer Heide.
Das war wieder eine sehr interessante Tour mit dieser speziellen Mischung
aus Kultur und sportlicher Betätigung in der Gruppe. Es soll aber
nicht unerwähnt bleiben, daß die Besichtigung des Bahnhofes
auch für Interessierte möglich war, die mit dem Auto angereist
waren. Wenn es Sinn macht, ist das bei allen Touren so, daß man
die Sehenswürdigkeiten auf Wunsch auch mit dem Auto erreichen kann.
|