Radtouren mit der Frischen Briese
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  Fotos von der Spreewald-Tour 2002


Etwas umständliche Anfahrt nach Lübbenau wegen der Bauarbeiten am Lehrter Bahnhof - Umsteigen am Ostbahnhof


Rast während der Fahrt von Lübbenau nach Burg am 1. Tag


Besichtigung der Trachtenstickerei am 2. Tag


Besuch bei einem Böttchermeister am 2. Tag - jeder von uns weiß nun, wie ein Faß gebaut wird


Kahnfahrt am 2. Tag - Kurt bedient die Schleuse


Grillabend am 2. Tag bei herrlichem Wetter


Besuch des Bismarckturmes in Burg am 3. Tag


Besuch der Dreifachmühle in Straupitz am 3. Tag - hier beim Leinölpressen, das einzige echte Leinöl aus dem Spreewald wird nur hier hergestellt und verkauft


Echte Erlebnisgastronomie in Burg - die Getränke kommen mit der Eisenbahn
Der alte Bahnhof in Burg wurde zum Erlebnisbahnhof umgebaut.


Besuch der Firma "RABE" - Spreewaldkonserven am 4. Tag
Wir konnten traditonelle Arbeitsgeräte besichtigen, es gab eine Videovorführung über die Produktion, Verkostung und Werksverkauf


Ankunft am Bahnhof Brieselang am 4. Tag - Danke an den Reiseleiter
Alles hat wieder prima geklappt und wir haben so viel gesehen und erlebt.
Im nächsten Jahr fahren wir von Wismar bis Stralsund an der Ostseeküste entlang.

Fotos: Gitzel (copyright)

Siebzehn Havelländer im Spreewald

Glück für diejenigen, die rechtzeitig einen der begehrten Plätze für die von Thomas Gitzel organisierte, mehrtägige Radtour in den Spreewald ergattert hatten. Schon fast zu einer Tradition geworden, fand in diesem Jahr - mehrheitlich gewünscht - eine der Radtouren der"Frischen Briese" vom 26.-29. Juni statt.
Die Anreise bis Lübbenau mit der Bahn konnte bei bester Laune und sehr schönem Wetter ohne Personen- und Materialschäden absolviert werden. Der sehr gut gewählte Ort unseres Verbleibes, Burg, wurde dann schon zünftig mit dem Rad angefahren. Die Unterbringung in einer dem Hotel Bleske angegliederten Bungalow-Anlage entsprach sowohl den technischen Anforderungen (Unterbringung der Teilnehmer und ihrer Fahrräder) als auch unserem Geldbeutel. Man konnte in einer nicht luxuriösen aber gepflegten und freundlichen Umgebung seinen ganz individuellen Neigungen frönen. Als zentraler Punkt wurden von hier in den darauffolgenden Tagen sehr interessante Führungen durch alte Handwerksbetriebe (Böttcherei, Schneid- Öl- und Kornmühle bis Gurkeneinlegerei) und natürlich auch die obligatorische Kahnfahrt durchgeführt.
Eine willkommene Ergänzung der zahlreichen kulturellen Aktivitäten war die ausgesprochen gute Gastronomie der Region. Damit sind nicht allein die allgemein bekannten schmackhaften Gerichte der Unterlausitz gemeint, sondern, und das in besonderem Maße, das was man unter dem nicht so schönen Begriff "Erlebnisgastronomie" versteht. Der Besuch des "Alten Bahnhofes" in Burg lohnt sich.. Einen Abend bei gutem Essen, netter Bedienung und in Original-Eisenbahn Atmosphäre zu verbringen, wo kann man das schon? Und wo bringt die Eisenbahn die Getränke direkt an den Tisch.
Verbunden mit einem großen Dank an den Organisator, hoffe ich uneigennützig etwas Interesse für eine fast vor der Haustür gelegene Region geweckt zu haben, die neben ihrer natürlichen Schönheit auch ein vorzüglich ausgebautes Straßen- und Radwegenetz verfügt.
Übrigens als wir mit den Fahrrädern den Brieselanger Bahnhof mit dem Ziel Sommerfest verlassen hatten und angekommen waren, wussten wir, wir waren wieder zu Hause.

Bärbel Löll