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Siebzehn Havelländer im
Spreewald
Glück für diejenigen, die rechtzeitig einen der begehrten Plätze
für die von Thomas Gitzel organisierte, mehrtägige Radtour in
den Spreewald ergattert hatten. Schon fast zu einer Tradition geworden,
fand in diesem Jahr - mehrheitlich gewünscht - eine der Radtouren
der"Frischen Briese" vom 26.-29. Juni statt.
Die Anreise bis Lübbenau mit der Bahn konnte bei bester Laune und
sehr schönem Wetter ohne Personen- und Materialschäden absolviert
werden. Der sehr gut gewählte Ort unseres Verbleibes, Burg, wurde
dann schon zünftig mit dem Rad angefahren. Die Unterbringung in einer
dem Hotel Bleske angegliederten Bungalow-Anlage entsprach sowohl den technischen
Anforderungen (Unterbringung der Teilnehmer und ihrer Fahrräder)
als auch unserem Geldbeutel. Man konnte in einer nicht luxuriösen
aber gepflegten und freundlichen Umgebung seinen ganz individuellen Neigungen
frönen. Als zentraler Punkt wurden von hier in den darauffolgenden
Tagen sehr interessante Führungen durch alte Handwerksbetriebe (Böttcherei,
Schneid- Öl- und Kornmühle bis Gurkeneinlegerei) und natürlich
auch die obligatorische Kahnfahrt durchgeführt.
Eine willkommene Ergänzung der zahlreichen kulturellen Aktivitäten
war die ausgesprochen gute Gastronomie der Region. Damit sind nicht allein
die allgemein bekannten schmackhaften Gerichte der Unterlausitz gemeint,
sondern, und das in besonderem Maße, das was man unter dem nicht
so schönen Begriff "Erlebnisgastronomie" versteht. Der
Besuch des "Alten Bahnhofes" in Burg lohnt sich.. Einen Abend
bei gutem Essen, netter Bedienung und in Original-Eisenbahn Atmosphäre
zu verbringen, wo kann man das schon? Und wo bringt die Eisenbahn die
Getränke direkt an den Tisch.
Verbunden mit einem großen Dank an den Organisator, hoffe ich uneigennützig
etwas Interesse für eine fast vor der Haustür gelegene Region
geweckt zu haben, die neben ihrer natürlichen Schönheit auch
ein vorzüglich ausgebautes Straßen- und Radwegenetz verfügt.
Übrigens als wir mit den Fahrrädern den Brieselanger Bahnhof
mit dem Ziel Sommerfest verlassen hatten und angekommen waren, wussten
wir, wir waren wieder zu Hause.
Bärbel Löll
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