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Text und Fotos: Thomas Gitzel

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Zu den Kilometerangaben: Diese sind mit Vorsicht zu genießen, wenn Ihr Fahrradcomputer nur eine Ungenauigkeit von 1cm im Radumfang hat, haben Sie am Ende des Weges eine Abweichung von ca. 300 m
km
von
Schön-
walde
km
von
Nauen
km
von
P'aue
Havelland-Radweg
Abschnitt Rathenow-Neuschollene

      Dieser Streckenabschnitt wurde von mir noch nicht befahren. Aber am 4. Mai 2003 erreichte mich eine sehr schöne Beschreibung von Vroni und Michael, die ich hiermit veröffentlichen möchte.
      Wir haben heute uns das letzte (oder das erste?) Stück des Radweg's vorgenommen und sind ebenso begeistert, wie von den anderen Abschnitten.
Deiner genauen Routenbeschreibung wollen wir nicht vorgreifen, nur ein paar grobe Hinweise und Eindrücke/Vorschläge:
Vom Bahnhof Rathenow (Radweg schon am Bahnhofsvorplatz ausgeschildert!) geht es vor zur Berliner Str. und dann nach links in westlicher Richtung geradeaus raus der Stadt.
Am Kreisverkehr nach rechts, Richtung Steckelsdorf und auch von dort ab immer der guten Ausschilerung nach. Nahezu das schönste Stück dürfte dann wohl der Weg ab Göttin entlang der Havel sein (alles sehr guter, neuer Asphalt-Belag!). In Grütz, hinter der rechts herum zu umfahrenden Kirche, ist wohl sie einzige "Fehlstelle" für ein Logo, aber man ist schon so an die Wegequalität gewöhnt, dass schon aus diesem Grund der richtige "Pfad" genommen wird. Nach ca. 20 km ist dann die Landesgrenze (wo ist sie genau?; Neuschollene ist schon S.-Ah.!) und damit das Ende, der Anfang von diesem insgesamt sehr schönen Fern-Radweg quer durch Brandenburg (durch das Havelland) erreicht. Doch damit ergibt sich die eigentliche Frage, das evtl. Problem.
Wenn, nur zum Vergleich, die "Steinerne Brücke" in Schönwalde an der Berliner Stadtgrenze in zumutbarer Entfernung eine Anbindung an das ÖPNV-Netzt hat, dann ist in Neuschollene damit "Ebbe". Entweder man muß nach Rathenow auf dem gleichen Weg oder der doch befahrenen Landstraße (links rum) zurück oder man fährt nordwärts, überquert bei Strohdene die Havel und schlägt dann den Weg nach Rathenow über die B 102 oder die Dörfer ein. Das wird dann aber eine recht große Runde mit, je nach Wegewahl, zwischen 80 und 100 km. Schon unseren heutigen Beobachtungen haben ergeben, daß von den Ortsansässigen und Gästen der mit dem Havelland-Radweg und anderen regionalen sich ergebende "Rundkurs" Rathenow-Stechow-Ferchesar-Semlin-Rathenow sehr viel stärker frequentiert wird.
Der Start in Berlin ist leicht erreichbar; von dort kommt man ebenso gut auch wieder weg! Aber in Neuschollene? Wie kommt man dorthin, wenn man von dort den Havellandradweg ostwärts fahren will; wie komme ich von dort (möglichst ohne noch viele aufwendige Radkilometer) wieder weg, wenn ich bspw. in Nauen oder Paulinenaue (Bahnhöfe des Regionalverkehrs) gestartet bin. Da sollte mit den Sportsfreunden von S.-Ah. nochmals überlegt werden, um den Radweg zu verlängern und anzubinden (vielleicht Stendal oder Schönhausen?) sonst ist dieses schöne Stück des Weges mehr ein "unberührter" Abschnitt.
Für Fernradler sollte am Informationsschild in Neuschollene (und vielleicht auch auf den einschlägigen Internet-Informationen) der Hinweis aufgenommen werden, daß mit der relativ kurzen Strecke Neuschollene-Schollene-Nierow-Mahlitz (ca. 5 km) der "Radrundkurs Altmark" erreicht werden kann (dieser Hinweis natürlich auch in Mahlitz am Altmark-Rundkurs).
Ansonsten bleibt das schon gesagte:
Eine sehr, sehr schöne Strecke, die zu verschiedenen Jahreszeiten immer ihren eigenen Reiz haben und nahezu allen Ansprüchen an Qualität gerecht wird.
Den Organisatoren und Helfern ein herzliches Dankeschön, allen Sportlern eine erlebnisreiche, unfallfreie Fahrt
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