| Radtouren mit der Frischen Briese | ||||||
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"Reiter kontra Tourismus" Reiter: Kleine ein flussreiche Elite? Die wirtschaftliche Bedeutung des Pferdesports ist auch in Brandenburg im Vergleich zum Fahrradtourismus gering. Laut ADFC-Radreiseanalyse 2000 wird Rad fahren von 42 Prozent der Deutschen als eine von mehreren Urlaubsaktivitäten ausgeübt. Hotellerie und Gastronomie profitieren überdurchschnittlich von radelnden Gästen. Befragungen ergaben, dass Fahrradtouristen rund 20 Prozent mehr pro Tag ausgeben als durchschnittlich Urlauber. 100 Millionen, Ausflüge per Rad und 1,9 Millionen mehrtägige Fahrradreisen finden pro Jahr statt- Tendenz stark steigend. Im Vergleich dazu sind alle Golfer, Kreuzfahrer, Inlineskatar, Wassersportler und natürlich Reiter zusammen genommen eine Minderheit. Innerhalb von vier Monaten muss nun der Landtagspräsident Herbert
Knoblich die gesammelten Unterschriften beim Landeswahlleiter auf deren
Stimmberechtigung prüfen lassen und eine Entscheidung über eine
mögliche Volksabstimmung treffen. Ob es die angestrebte Änderung
des Waldgesetzes zugunsten des Reitsports geben wird, ist mehr als fraglich.
Nicht nur der ADFC hat ernstzunehmende Einwände. Wenn es aber tatsächlich
zu einer Abstimmung kommen sollte, ist die touristische Hauptzielgruppe
Brandenburgs in jedem Fall von der Teilnahme |
Dieser Artikel
ist schon etwas älter, aber heute ebenso aktuell. Wer ist ihnen nicht
auch schon bei uns begegnet, diesen Ruckelpisten in den Wäldern, die
vorher noch einigermaßen befahrbar waren? Die wenigen Wege, die uns Radfahrern auf Grund des wahnsinnigen Autoverkehrs und des kaum ausgebauten Radwegenetzes hierzulande zur Verfügung stehen, werden nun auch noch durch Reiter zerstört. Aber die Reiterlobby ist wohl genauso stark, wie die Autolobby. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Reiter und noch weniger gegen Pferde. Aber ich habe etwas gegen die Zerstörungen der Wege, so daß diese für andere Erholungssuchende unpassierbar werden. Thomas Gitzel |
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| webadmin Letzte Änderung: 19.01.02 |
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